Was die Langstrecke angeht, betreibt Discover Airlines nur noch ein Flugzeugmodell in einer Version: Nach dem Abschied des letzten Airbus A330-200 ist die Lufthansa-Tochter ausschließlich mit A330-300 unterwegs. Doch dabei wird es nicht bleiben. Denn die Fluglinie wird auch A350-900 erhalten - ab Mitte 2027, wie es bisher hieß. Jetzt wird es konkreter.
Am Donnerstag (29. Oktober) teilt Discover mit, dass der erste Airbus A350 nach aktueller Planung im Juni 2027 zur Flotte stoßen wird. Bevor das Flugzeug auf der Langstrecke eingesetzt wird, schickt die Airline es fürs Training einige Wochen auf eine Kurzstrecke mit hoher Frequenz.
«Anschließend ist der Einsatz auf einer etablierten Langstreckenverbindung ab Frankfurt mit mehreren wöchentlichen Flügen geplant, voraussichtlich nach Calgary oder Orlando», teilt Discover mit. Diese beiden Ziele würden sich für die Einführung des neuen Flugzeugtyps gut einigen, da sie bis zu täglich angeflogen würden. «Sie ermöglichen einen stabilen Flugbetrieb durch möglichst geringe zusätzliche Komplexität, zugleich kann Gästen ein einheitliches Flugerlebnis geboten werden», erklärt Discover.
Der zweite A350 soll im Dezember 2027 folgen und dann kommen weitere Ziele hinzu: San José und Belize City. Ab dem 14. Dezember 2027 übernimmt Discover die Verbindung von Frankfurt nach San José in Costa Rica von Lufthansa und erhöht die Frequenz von bislang fünf auf sechs wöchentliche Flüge zum Juan Santamaría International Airport. Zwei der sechs wöchentlichen Flüge werden als Dreiecksflüge mit Weiterflug nach Belize City durchgeführt.
Der dritte und vierte A350 sollen im Sommer 2028 eingeflottet werden. Alle vier Flugzeuge kommen von Lufthansa und sind derzeit noch in Frankfurt stationiert. In den folgenden Jahren sollen neun weitere A350-900 hinzukommen und schrittweise A330-300 ersetzen. Künftig will Discover damit auch Urlaubsziele anfliegen, die mit der aktuellen Flotte nicht erreichbar sind - etwa in Süd- und Mittelamerika, im südlichen Afrika oder in Südostasien.
Während die ersten A350 eintreffen, will Discover 2027 auch die bestehende Langstreckenflotte aufwerten. Dafür wird sie Airbus A330-300 mit der neuen Langstreckenkabine Ocean Blue ausstatten, voraussichtlich jeden Monat ein Flugzeug.
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Die MTU Aero Engines hat in den ersten neun Monaten 2026 ihren bereinigten Umsatz um 13 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis legte um fünf Prozent auf 1,042 Milliarden Euro zu und überschritt damit erstmals nach neun Monaten die Marke von einer Milliarde Euro. Das teilte der Triebwerkshersteller am Donnerstag (29. Oktober) mit. Der bereinigte Gewinn nach Steuern stieg um vier Prozent auf 751 Millionen Euro. Vor allem das Wartungsgeschäft entwickelte sich gut: Die zivile Instandhaltung legte beim Umsatz um 19 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr erwartet MTU nun einen Umsatz von 9,5 bis 9,7 Milliarden Euro statt bislang 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro. Die Prognose für das bereinigte operative Ergebnis bleibt bei 1,35 bis 1,45 Milliarden Euro.
Eva-Air-Flug BR71 von Taipeh nach München verlief bis zum 21. Oktober so: Die Boeing 777-300 ER flog über China, Vietnam, Laos, Myanmar, Bangladesh, Indien, Pakistan, Afghanistan, Turkmenistan, das Kaspische Meer, Aserbaidschan, Georgien, die Türkei, das Schwarze Meer, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich nach Deutschland.
Am 23. Oktober fiel der Flug aus. Und seit dem 25. Oktober nehmen die Flugzeuge von Eva Air eine andere Route. Sie führt über Japan, Russland, Finnland und die Ostsee.
Auch ihre Nonstop-Europa-Ziele Mailand und Paris steuert die Fluggesellschaft nun auf ähnlichen Routen an, die zum größten Teil den russischen Luftraum nutzen. Ähnliches gilt auch für China-Airlines-Flüge von Taipeh nach Europa, etwa Flug CI61 nach Frankfurt.
Der Grund war zunächst nicht bekannt. Eva Air antwortete nicht auf eine entsprechende Anfrage von aeroTELEGRAPH. Klar war aber: Ein externer Faktor musste sich verändert haben. Denn die Airlines aus Taiwan hatten den russischen Luftraum seit 2022, als Russlands Krieg gegen die Ukraine begann, nicht mehr genutzt. Allerdings nicht aufgrund eines Luftraumverbotes, sondern freiwillig, offenbar aus Sicherheitserwägungen.
Am 28. Oktober berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg dann unter Berufung auf Pakistan Verteidigungsministerium, das Land habe Fluglinien aus Taiwan die Überflugrechte entzogen, um China in seiner «Ein-China-Politik» zu unterstützen, die Hongkong, Macau und das demokratische Taiwan als Teile der Volksrepublik China betrachtet.
Doch wenige Stunden nach dem ersten Bericht gab es einen Kurswechsel und Bloomberg sowie die Nachrichtenagentur AP berichteten, Eva Air und China Airlines hätten nun doch wieder Überflugrechte von Pakistan erhalten - vom 28. Oktober 2026 bis zum 27. März 2027.
Die Folgen von all dem sind an Eva-Air-Flug BR65 nach Wien zu sehen. Bis einschließlich 21. Oktober nahm der Flug die normale Route über Pakistan, am 23. Oktober wurde er gestrichen, am 25. Oktober nahm er eine andere Streckenführung. Nicht über Russland, sondern weiter südlich über die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Syrien. Am 28. Oktober wählte er dann wieder die ursprüngliche Strecke und flog über Pakistan nach Europa. Auch andere Flüge von Eva Air und China Airlines können nun wieder die alte Streckenführung wählen. Eva-Air-Flug BR71 nach München ging am 28. Oktober aber noch über Russland.
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29.10.26 - 10:01
Liebherr-Aerospace übernimmt die Überholung der Haupt- und Bugfahrwerke der Embraer E175 (E1-Generation) von KLM Cityhopper. Die Arbeiten sollen im November 2027 beginnen und vollständig am Liebherr-Standort im deutschen Lindenberg stattfinden.
Das Unternehmen hatte bereits Fahrwerke der Embraer E190 von KLM Cityhopper überholt. Die Vereinbarung baut diese Zusammenarbeit aus. Liebherr-Aerospace hat die Fahrwerksysteme der Embraer-E-Jet-Familie entwickelt und hergestellt, darunter auch die Bremssysteme. Zur Familie gehören die Modelle E170, E175, E190 und E195.
Die weltweite Flotte reiner Frachtflugzeuge wird bis 2045 auf mehr als 4000 Exemplare wachsen - das prognostiziert Boeing in seiner neuen Frachtmarktstudie. Der Flugzeugbauer erwartet, dass sich der Luftfrachtverkehr in den kommenden 20 Jahren verdoppelt und jährlich um durchschnittlich 3,5 Prozent wächst. Treiber seien unter anderem der Onlinehandel, veränderte Lieferketten sowie die Nachfrage nach zeitkritischen und hochwertigen Gütern, etwa für die KI-Industrie.
Laut Boeing wird die globale Frachterflotte von 2395 Flugzeugen im Jahr 2025 auf 4010 im Jahr 2045 anwachsen. Dafür werden rund 2930 neue und umgebaute Frachtflugzeuge benötigt. Etwa 55 Prozent davon sollen zusätzliche Kapazität schaffen, die übrigen ältere Flugzeuge ersetzen. Rund zwei Drittel der Auslieferungen dürften Umbaufrachter sein, der Rest Neuflugzeuge.
29.10.26 - 08:45
British Airways und der Flughafen Wien feiern 70 Jahre Linienflüge zwischen Wien und London. Im Oktober 1956 nahm die britische Fluggesellschaft die Verbindung auf. Heute bedient sie die Strecke zum Drehkreuz London-Heathrow bis zu vier Mal täglich. Die Geschichte der Airline in Wien reicht sogar noch weiter zurück: Bereits 1946 landete eine Douglas DC-3 der British European Airways (BEA), einer Vorgängergesellschaft von British Airways, in Schwechat. Als die Wiener Flughafenbetriebsgesellschaft 1954 ihren Betrieb aufnahm, gehörte BEA zu den ersten internationalen Fluggesellschaften am Standort.
29.10.26 - 08:03
Am Mittwoch (28. Oktober) folgte die D-AIHY und flog ebenfalls von Düsseldorf nach Teruel - auch sie winkte zum Abschied. Nun stehen in Düsseldorf noch die D-AIHZ und die D-AIHW, aber auch diese beiden A340-600 werden bald in Richtung Spanien folgen.
Hier sehen Sie den Start und Wing Wave der D-AIHY:
29.10.26 - 07:15
Air New Zealand muss die Einführung ihrer neuartigen Schlafkojen für Economy-Passagiere erneut verschieben. Das als Skynest bezeichnete Angebot sollte ursprünglich im Dezember in den neuen Boeing 787-9 starten. Da die behördliche Zulassung länger dauert als geplant, erfolgt der Einbau nun erst nach der neuseeländischen Sommersaison. Nach Angaben der Fluggesellschaft kann die zuständige ausländische Zulassungsbehörde die erforderlichen Genehmigungen wegen begrenzter personeller Ressourcen nicht rechtzeitig abschließen.
Air New Zealand will die neuen Dreamliner deshalb zunächst ohne Skynest einsetzen. Die Schlafkojen sollen Passagieren der Economy Class auf Langstreckenflügen ermöglichen, sich während des Fluges hinzulegen. Einen neuen Termin für die Einführung hat die Fluggesellschaft noch nicht genannt.
Mit dem Ende des Sommerflugplans 2027 soll auch das Kapitel Boeing 747-400 bei Lufthansa enden. Änderungen im Winterflugplan 2027/28 zeigen nun, wie die Flugzeuge auf verschiedenen Routen ersetzt werden, wie das Portal Aero Routes berichtet. Auf der Strecke Frankfurt - Bengaluru ist demnach ab Ende Oktober 2027 die Boeing 787-9 statt der Boeing 747-400 vorgesehen. Auch nach Shanghai soll der Airbus A350-900 statt einer Boeing 747 fliegen. Auf der Verbindung nach Singapur soll die Boeing 747-8 die 747-400 ablösen, auf der Strecke nach Houston soll der A350-900 die 747-400 beziehungsweise die 787-9 ersetzen.
Nach New York-JFK ist die Boeing 747-8 statt des Airbus A350-900 eingeplant. Nach Abuja und Port Harcourt soll ab November 2027 die Boeing 787-9 den Airbus A330-300 beziehungsweise A340-300 ersetzen. Nach Boston ist der Airbus A350-900 statt des A330-300 beziehungsweise A340-300 geplant, nach Chennai und Detroit die Boeing 787-9 statt des A340-300. Auf der Strecke nach Nairobi soll die Boeing 787-9 den bisherigen Einsatz von Boeing 787-9 und Airbus A340-300 übernehmen.
Nach Columbus in Ohio sind im Winter drei wöchentliche Flüge mit der Boeing 787-9 vorgesehen. Nach Raleigh/Durham soll nur noch der Airbus A330-300 fliegen statt einem Mix aus A330-300 und Boeing 787-9. Nach Toronto ist die Boeing 787-9 statt des A340-300 geplant. Die Flugplandaten sind vorläufig und können sich noch ändern.
Damit endeten mehr als 50 Jahre Jumbo-Geschichte. Die Boeing 747 war von Beginn an auch als Frachter gedacht. Deshalb sitzt das Cockpit im Oberdeck, und die Nase lässt sich hochklappen. Den Anfang machte die Boeing 747-200F, die Lufthansa im März 1972 übernahm. Es folgten die 747-400F, ihre Langstreckenvariante 747-400ERF und schließlich die 747-8F. Laut CH-Aviation lieferte Boeing bis 2023 insgesamt 381 Jumbo-Frachter ab Werk aus. 239 davon fliegen heute noch für 33 Airlines.
Im November 2004 kündigte Boeing mit der 777 F einen neuen Großraumfrachter an. Als Basis wählte der Hersteller die kürzere Langstreckenvariante 777-200LR und nicht die größere 777-300ER. Laut Boeing bot sie Frachtairlines die beste Kombination aus Reichweite und Nutzlast. Eine Frachtversion der 777-300ER hätte zudem wohl direkt mit dem eigenen Jumbo-Frachter 747-400F konkurriert.
Am 14. Juli 2008 hob die Boeing 777 F zum ersten Mal ab, im Februar 2009 übernahm Air France als Erstkundin das erste Exemplar. Die Boeing 777 F trägt bis zu 102 Tonnen über rund 9000 Kilometer. Laut CH-Aviation hat Boeing bisher 333 Exemplare ausgeliefert, 322 davon sind aktuell bei 32 Airlines im Einsatz. Damit hat die Boeing 777F den Jumbo als meistgenutzten Frachter ab Werk abgelöst.
Das gilt auch, wenn man die zahlreichen Umbauvarianten mitzählt. Laut CH-Aviation sind heute 40 umgebaute Jumbos im Einsatz. Die meisten betreibt Kalitta Air mit sieben Exemplaren, gefolgt von Atlas Air mit sechs. Und sogar drei Frachter der alten Generation sind noch unterwegs: zwei 747-200 und eine 747-300. Die 747-200 von Fly Pro etwa wurde bereits 1987 gebaut. Eine Weitere wird im Iran gerade gewartet. Von der 777 sind immerhin elf umgebaute Exemplare im Einsatz. Insgesamt fliegen damit 333 Frachter der 777, aber nur noch 279 der 747.
Laut Boeing stellt die 777 F inzwischen rund 40 Prozent der weltweiten Frachterkapazität, wie das Fachportal Air Cargo News berichtet. Die Flugzeuge sind demnach im Schnitt mehr als 17 Stunden am Tag in der Luft, 2025 kam jede 777 F so auf rund 6250 Flugstunden. Von allen Frachtflügen über mehr als 11.100 Kilometer entfallen 80 Prozent auf die 777 F. Den Wert der Waren, die sie im vergangenen Jahr beförderte, beziffert Boeing auf rund 4 Billionen Dollar.
Ein Ende ist nicht in Sicht. Im September erhielt Boeing von der US-Luftfahrtbehörde FAA eine Ausnahme von den Emissionsregeln. Damit darf der Hersteller die 777 F über Ende 2027 hinaus verkaufen, konkret 35 weitere Exemplare. Zusammen mit dem Nachfolger 777-8 F stehen mehr als 450 Festbestellungen in den Büchern.
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Saab hat drei kanadische Unternehmen als Industriepartner für den Kampfjet Gripen E benannt. Wie der schwedische Rüstungskonzern mitteilt, soll gemeinsam mit CAE, IMP Aerospace & Defence und Magellan Aerospace eine Produktions- und Wartungsstruktur in Kanada entstehen, falls sich die Regierung für den Kauf des Flugzeugs entscheidet.
IMP soll eine Endmontagelinie aufbauen und die Wartung übernehmen. Magellan soll Flugzeugstrukturen und Verbundbauteile fertigen, CAE die Ausbildung von Pilotinnen, Piloten und Technikpersonal sowie technische Unterstützung übernehmen.
Eine Kaufentscheidung Kanadas steht noch aus.
Ein Leopard springt aus der Leinwand des Filmfestivals Locarno, Freddie Mercury reckt in Montreux die Faust in die Luft, in Basel plätschert der Tinguely-Brunnen. Das sind alles Motive, die sich auf dem ersten Airbus A350 von Swiss finden. Mit der HB-IFA hat die Airline zum Start ihrer neuen Langstreckenflotte ein echtes Statement gesetzt. Geplant war, dass die Beklebung mit dem Namen «Wanderlust» rund zwölf Monate auf dem Jet bleiben sollte. Die Zeit ist jetzt fast um.
Abschied nehmen muss trotzdem niemand. «Unsere Wanderlust hat noch lange nicht genug», heißt es bei Swiss auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. Eigentlich hätte die Folie im ersten Quartal 2027 runterkommen sollen. Jetzt darf sie länger bleiben, wie lange genau, weiß Swiss selbst noch nicht. Eine Rückkehr zur regulären Lackierung werde «voraussichtlich im Rahmen eines künftigen, ohnehin vorgesehenen Lackierungstermins geprüft», so Swiss.
Gemalt ist an der «Wanderlust» übrigens nichts. Airbus hat die Zeichnungen des Schweizer Künstlers Frédéric Siegel in rund 360 Folienteile zerlegt und von Hand aufgeklebt, insgesamt 380 Quadratmeter. So großflächig sei noch nie ein Flugzeug beklebt worden, sagte Swiss damals. Die HB-IFA ist der erste von zehn Airbus A350, die bis 2031 kommen. Der zweite und dritte A350, HB-IFB und HB-IFC, sind in der regulären Swiss-Lackierung unterwegs.
Das US-Luftfahrtunternehmen Jet Zero erhält von der US-Luftfahrtbehörde FAA Fördermittel in Höhe von 5,3 Millionen Dollar (rund 4,6 Millionen Euro) für Tests an seinem neuartigen Flugzeugkonzept, wie die Firma mitteilt. Das Geld aus der vierten Phase des Forschungsprogramms CLEEN (Continuous Lower Energy, Emissions, and Noise) soll Messinstrumente für die Triebwerke und Triebwerksverkleidungen des Demonstrators Jet1 finanzieren. Damit wollen die Entwickler Luftströmungen am Triebwerkseinlass und am Fanauslass während verschiedener Flugphasen untersuchen.
Bei Jet Zeros Konzept sind die Triebwerke auf der Oberseite des Rumpfes montiert. Das Unternehmen entwickelt mit der Z4 ein Flugzeug mit integriertem Tragflächen-Rumpf-Design, das bis zu 50 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen soll als vergleichbare konventionelle Flugzeuge. Der Indienststellung peilt JetZero für die frühen 2030er-Jahre an.
Der norwegische Flughafenbetreiber Avinor und die norwegische Luftfahrtbehörde starten zwei neue Ausschreibungen für emissionsarme Flugzeuge, wie er am Mittwoch (28. Oktober) mittteilt. Gesucht werden zum einen Regionalflugzeuge mit mindestens neun Sitzplätzen für Strecken unter 1000 Kilometern, zum anderen neue, pilotengesteuerte Vtol-Flugzeuge, die senkrecht starten und landen können. Die Konzepte sollen mit Batterien, Wasserstoff oder Hybridantrieben fliegen und für Passagier- oder Frachttransporte geeignet sein.
Für ausgereifte Vtol-Konzepte sind Demonstrationen an Flughäfen bis spätestens 2028 vorgesehen. Interessierte Hersteller, Fluglinien und andere Branchenpartner können ihre Vorschläge bis zum 30. November 2026 einreichen. Ziel ist es, die Anforderungen an Flughäfen, Luftraum, Energieversorgung und Regulierung für den Betrieb zu erproben.
Das Testprogramm läuft bereits: Ein erstes Demonstrationsprojekt mit Bristow Norway und dem US-Unternehmen Beta Technologies wurde 2025 abgeschlossen. Ein zweites Vorhaben mit Bristow Norway und Electra ist noch im Gange. Flugdemonstrationen des hybridelektrischen Kurzstartflugzeugs von Electra sind für das dritte Quartal 2027 geplant.
29.10.26 - 04:31
Air Transat erweitert im Sommer 2027 ihr Langstreckenangebot ab Québec um zwei europäische Ziele. Ab dem 8. Juni fliegt die kanadische Fluggesellschaft jeweils dienstags nach Lyon. Die Verbindung wird bis zum 26. Oktober angeboten. Am 14. Juni folgt eine neue Strecke nach Barcelona, die bis zum 25. Oktober jeweils montags bedient wird. Es handelt sich um die erste Direktverbindung zwischen Québec und Spanien. Zusammen mit den bestehenden Flügen nach Paris, Marseille und Nantes steigt die Zahl der nonstop erreichbaren europäischen Ziele ab Québec auf fünf.
Zudem wird Air Transat die bisher saisonale Verbindung nach Puerto Plata in der Dominikanischen Republik künftig ganzjährig anbieten. Im Sommer ist jeweils ein wöchentlicher Flug am Montag vorgesehen.